Warum KÄLTE bei Stress gut für dich ist

Body & Health

Auch wenn du vielleicht jetzt noch zweifelst, aber Kälte bei Stress ist ein Game-Changer.

Dein Körper läuft nur rund und ist ausgeglichen, wenn Sympathikus und Parasympathikus im Gleichgewicht sind. Beide sind Teil des vegetativen Nervensystems, das eigentlich ALLES in unserem Körper steuert. Auch den Teil, den wir als selbstverständlich nehmen wie die Atmung oder Verdauung. Das mit dem Nervensystem muss also laufen!

Kurze und vereinfachte Erklärung: Der Sympathikus ist für die Anspannung zuständig, der Parasympathikus für die Entspannung. Wenn einer der beiden überwiegt, dann stehst du entweder ständig unter Strom oder kommst gar nicht in die Gänge. Beides ziemlicher Mist. Bei uns Macherinnen hat eigentlich immer die Anspannung die Oberhand. Damit sollen wir also unseren Alltag so ausrichten, dass auch der Teil der Entspannung nicht zu kurz kommt.

Hier findest du 5 wirklich einfache und kleine Tipps, um den Parasympathikus zu unterstützen und damit dein Vegetatives Nervensystem ins Gleichgewicht zu bekommen:

Wärme steht im Körper für „Arbeit“, für Aktion, für Bewegung, den Sympathikus. Umgekehrt unterstütz Kälte die Ruhephasen. Kälte bereitet den Körper auf Entspannung vor. Das Prinzip kennst du sicher aus der Sauna, Wärme, Kälte, Ruhe. 

Besonders der Wechsel aus Kalt und Warm unterstützt dein Immunsystem, weshalb du darauf achten solltest, beide Temperaturbereiche in dein Leben zu integrieren. Denn viel zu oft leben wir wärmer als es uns gut tut.

Kälte Tipp Nr. 1: kalt duschen

Ich war über 40 Jahre lang ein absoluter Warm-Duscher, eigentlich sogar ein Heiß-Duscher. Im letzten Jahr hat mich meine Ergo-Therapeutin dezent darauf hingewiesen, dass mein Nervensystem absolut NICHT im Gleichgewicht ist. Was für eine Überraschung!

Ein wenig Recherche hat mich dann zum kalten Duschen gebracht und seit dem nähert sich immer nach dem Heiß-Duschen  ein eiskalter Strahl meinem Körper. 

Schon Kneipp wusste um die Vorteile eines kalten Wasserstrahls. Für die nicht so Hartgesottenen unter uns empfehle ich die gleiche Methode, die er praktiziert hat: Beine nacheinander von unten nach oben, Arme von der Hand zur Schulter – erst dann den Oberkörper. Kostet definitiv Überwindung, aber fühlt sich großartig an und bringt den Kreislauf in Schwung. Gleichzeitig entsteht danach wirklich eine (kurze) Phase der Entspannung und Erleichterung. Außerdem brauchst du das Bad nicht mehr so aufheizen, nach einer kalten Dusche fühlt sich selbst Normaltemperatur angenehm warm an.

Kälte Tipp Nr. 2: kühl schlafen

Ganz unbekannt ist es dir sicher nicht, dass ein offenes Fenster in der Nacht für einen erholsameren Schlaf sorgt. Nicht nur durch dien Sauerstoff, sondern auch durch die Abkühlung. 

Im Sommer schläfst du ja auch besser, wenn die Klimaanlage läuft und du nicht den tropischen Temperaturen ausgesetzt bist. Gleiches Prinzip!

Wenn du jetzt nicht sofort nachts das Fenster aufreißen willst, stell dir erst mal ein Thermometer ins Schlafzimmer und check mal bei wie viel Grad zu schläfst. In der Heizperiode kannst du die Heizung um 1-2 Grad runter stellen und dich so nach unten regeln. Im Frühjahr und Herbst kannst du ein Fenster vor dem Schlafen ankippen und als Steigerung dann nachts offen lassen. 

Solltest du jetzt den Kopf schütteln oder dein Schlafpartner sich sperren: Die Temperatur ist nur eine Gewohnheit. Du denkst vielleicht, du brauchst es warm zum Schlafen. Aber du kannst dir die Wärme abtrainieren. Schrittweise über einen längeren Zeitraum.

Kälte Tipp Nr. 3: Morgens am geöffneten Fenster kalte Luft einatmen

Atmen ist ja bekanntlich immer gut – nicht nur am Morgen. Tiefe Bauchatmung aktiviert den Vagusnerv und sorgt damit für einen weniger stressigen Start in den Tag. Natürlich sollte die Luft nicht zu eisig kalt sein, aber die frische, kühlere Morgenluft aktiviert Körper und Geist.

Kälte Tipp Nr. 4: kalter Wasserstrahl

Wenn du merkst, dass du auf dem Weg Richtung 180 bist, dann ab zum Waschbecken und einfach etwas kaltes Wasser ins Gesicht oder über Handgelenke und Unterarme laufen lassen. Auch wenn das jetzt nicht nach „Welt retten“ klingt, du wirst dich wundern, wie gut kaltes Wasser auf so einfache Weise helfen kann. Es ist vor allem ein Sofort-Retter, wenn du unterwegs bist. Das kalte Wasser bringt sofort mehr Klarheit und kühlt überhitze Gemüter ab. Oder macht eben innerhalb weniger Sekunden wach.

Bist du jetzt davon überzeugt, dass dir Kälte bei Stress helfen kann? Zumindest sind die Tipps einen Versuch wert – denn wie sonst kannst du so einfach du viel gesünder leben!

Du möchtest mehr über das vegetative Nervensystem, den Sympathikus und den Parasympathikus wissen? Dann schau doch mal HIER

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