Abnehmen ohne Diät

Body & Health

So kannst du abnehmen ohne Diät: Aus Gewohnheit schlank – geht das?

Was ich täglich gemacht habe, um in weniger als einem Jahr 10 Kilo abzunehmen – wirklich ohne Diät!

Hör dir hierzu die ganze Folge im Podcast an:

 

Gewohnheit Nr. 1: Trinken

Das erste, was ich morgens mache, ist ein Glas Wasser trinken, dann eine ganze Kanne basischen Kräutertee, so komme ich bereits morgens in der ersten Stunde des Tages auf etwa 1,5 Liter. Über den Tag verteilt trinke ich natürlich noch mehr: Infused Water, am liebsten mit Limette, Ingwer oder Zitronenmelisse

Gewohnheit Nr. 2: Kaffee

Aber nur schwarzen Kaffee ohne Milch und Zucker und dann auch nur 2 am Tag. Ganz ohne habe ich zwar auch versucht, aber da spielt mir die Psyche einen Streich. Ich setze Kaffee immer dann ein, wenn ich das Gefühl habe, ich brauche jetzt Power. Obwohl ich weiß, dass Kaffee da gar nicht immer das Beste ist. Insofern ist Kaffe für mich eigentlich eine schlechte Gewohnheit, aber es geht hier ja ums Abnehmen und deshalb: wenn schon, dann schwarz.

Gewohnheit Nr. 3: Kalt duschen

Natürlich nicht ausschließlich, dafür dusche ich viel zu gerne richtig heiß. Aber ganz nach Kneipp “mit vorgewärmten Körper” nach dem Sport und dann mit einem eisigen Strahl von den Füßen an aufwärts, dann von den Händen hoch zu den Schultern und dann erst den Oberkörper abduschen. Das kurbelt den Stoffwechsel an. Inzwischen gehe ich sogar Neujahr in die Ostsee und genieße das entspannte Körpergefühl nach dem eiskalten Wasser, danach fühlt sich nämlich alles erst mal Warm an. Und “warm” ist meine Energiequelle Nr. 1.

Hier findest du noch ein paar interessante Fakten, warum Kälte dir gut tut.

Gewohnheit Nr. 4: Workouts & VR Sport

Ich liebe meine (kurzen) Workouts auf meiner Yogamatte und praktiziere diese kleinen Sporteinheiten inzwischen im Wechsel mit der VR (Virtual Reality) Brille. Bin großer Fan vom Boxen & Combat mit der FitXR. Für die Workouts nutze ich FitOn – sehr abwechslungsreich und für jedes Level etwas dabei.

Gewohnheit Nr. 5: entfernte Abwechslung

Ich wechsle meinen Arbeitsplatz mehrmals pro Woche – mal bin ich im Büro, mal für 90 Minuten beim Bäcker und im Sommer gerne draußen auf der Wiese oder einer Bank – ein mobiler Router macht das möglich. Sobald es das Wetter zulässt, fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und ob du es glaubst oder nicht, ich habe es gehasst, in der Stadt Fahrrad zu fahren und fahre wirklich erst seit etwa 1,5 Jahren. Selbst als Kind bin ich die zwei Kilometer mit dem Bus zur Schule gefahren.

Gewohnheit Nr. 6: zu festen Uhrzeiten essen 

Bei mir hängt das mit dem Intervallfasten zusammen – um 11 Uhr Frühstück und abends vor 20 Uhr die letzte Mahlzeit. Das intermittierende Fasten mache ich aber schon deutlich länger und dadurch habe ich erst einmal nicht abgenommen. Mahlzeiten auslassen wegen zu viel Arbeit ist also demnach keine gute Idee, da du dann sehr wahrscheinlich entweder zwischendurch zu viel snackst oder bei der späteren Mahlzeit dann doppelt so viel ist. Regelmäßig Essen verhindert Heißhungerattacken

Gewohnheit Nr. 7: jeden Tag eine kleine Süßigkeit

Ich gönne mir meistens ein Keks oder ein Stück Schokolade vor dem abendlichen Fastenstart – also eigentlich immer kurz vor 20 Uhr. Darauf freue ich mich und kann tagsüber deshalb gut darauf verzichten.

GAME CHANGER Gewohnheit Nr. 8: Karotten statt Kekse beim konzentrierten Arbeiten.

Wenn mein Gehirn arbeitet, muss es der Mund auch. Immer wenn ich hoch konzentriert am Rechner sitze, knabbere ich Möhren. Seitdem mir aufgefallen ist, das die  Konzentration der Trigger fürs Naschen war, konnte ich die Kekse ersetzen und schon purzelten die Funde.

Ich bin kein Stress-Esser – eher das Gegenteil, wenn ich unter Druck stehe, vergesse ich eher das Essen bzw. mir ist dann schlecht. Wenn du dazu neigst, können dir folgende zwei Tipps helfen:

  1. Nimm wahr, dass du gerade gestresst bist.
  2. Atme und versuche es mit PMR (Progressiver Muskelentspannung)
  3. Halte damit den Drang nach Essen für 10 Minuten aus
  4. Zur Not: Gönn dir eine Kleinigkeit –  aber achte darauf, bewusst zu essen, nimm die Menge, den Geschmack, die Konsistenz oder die Temperatur bewusst wahr. Durch die Aufmerksamkeit wird dir eine kleinere Menge reichen. Nebenbei und völlig unbewusst irgendwas in sich hinauszuschieben, ist keine gute Sache. Bewusst kannst du viel besser mit Dingen umgehen.

Wenn du also ein wenig gesünder leben und etwas abnehmen möchtest, dann geht das auch ohne Diäten. Ein paar gute Gewohnheiten einbauen und du wirst sehen, nach einigen Wochen und Monaten kannst du langfristig dein Gewicht verringern. Und ja, du kannst den Sport weglassen und es erst mal mit Möhren beim Arbeiten versuchen.

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Bianca Katzer - am MacBook

Weil du kannst!

Für mich gibt es keine genialere Vorstellung als den Gedanken: "Du kannst alles schaffen, was du dir vornimmst." Im Magazin bekommst du den manchmal nötigen Perspektivenwechsel, alltagstaugliche Tipps und nützliche Tools, um das zu erreichen, was dir wichtig ist! 

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